Bei der AK häufen sich die Anfragen zu unseriösen Nebenjobs, die in Tageszeitungen und im Internet angeboten werden.
Meist handelt es sich dabei nur um findige Geschäftemacher - einen richtigen Job bekommt man dadurch selten. Im Gegenteil: Derartige Angebote können Interessierten sehr teuer zu stehen kommen, warnt die AK. Im schlimmsten Fall kostet ein "lukrativer Nebenjob" nicht nur Geld, man kann sich damit auch einer strafrechtlichen Verfolgung aussetzen.
"Dieser Fall ist zwar glimpflich ausgegangen", so Dr. Peter Hosner, Leiter der Abteilung Rechtsschutz Linz in der AK Oberösterreich, "wir warnen aber eindrücklich davor, sich auf derart dubiose Jobangebote einzulassen"
Die Anbieter sind meist nur darauf aus, wertlose Informationen für viel Geld an die Leute zu bringen oder - wie im beschriebenen Fall - Interessierte dazu zu bringen, die Produkte selbst weiter zu verkaufen. Eine gefährliche Sache: Wer sich nämlich dazu verleiten lässt, selbst derartige Produkte an gutgläubige Dritte zu vertreiben, setzt sich der Gefahr der strafrechtlichen Verfolgung aus. Denn dabei handelt es sich klar um Betrug.
"Vorsicht ist dann geboten, wenn Anzeigen besonders verlockend klingen, die Tätigkeiten unpräzise oder gar nicht beschrieben werden oder wenn im Voraus Geld verlangt wird", so Hosner. Der Rat der Arbeiterkammer in all diesen Fällen: "Hände weg!"
Meist handelt es sich dabei nur um findige Geschäftemacher - einen richtigen Job bekommt man dadurch selten. Im Gegenteil: Derartige Angebote können Interessierten sehr teuer zu stehen kommen, warnt die AK. Im schlimmsten Fall kostet ein "lukrativer Nebenjob" nicht nur Geld, man kann sich damit auch einer strafrechtlichen Verfolgung aussetzen.
Frau G. ist im Internet auf eine
Homepage gestoßen, auf der verschiedene angeblich lukrative
Geschäftsmöglichkeiten angeboten wurden - etwa die "Bearbeitung von
E-Mails ohne großen Aufwand und bei freier Zeiteinteilung". Pro
bearbeiteter Mail wurde ein hoher Verdienst von 25 Euro in Aussicht
gestellt. Interessenten wurden auf der Homepage aufgefordert, ein
sogenanntes "Trainingspaket" im Wert von 25 Euro zu bestellen.
Frau G. forderte dieses Paket an und überwies das Geld an den Anbieter des Nebenjobs. Zwei Tage später erhielt sie das sogenannte Trainingspaket. Darin wird der Empfänger angestiftet, seinerseits eine Homepage zu erstellen und das Trainingspaket an andere Menschen, die auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten sind, zu verkaufen.
Die in Aussicht gestellten Aufträge zur E-Mail-Bearbeitung sind ausgeblieben. Frau G. wandte sich daraufhin an die AK. Die zuständige Rechtsexpertin erreichte die Rückzahlung der 25 Euro.
Frau G. forderte dieses Paket an und überwies das Geld an den Anbieter des Nebenjobs. Zwei Tage später erhielt sie das sogenannte Trainingspaket. Darin wird der Empfänger angestiftet, seinerseits eine Homepage zu erstellen und das Trainingspaket an andere Menschen, die auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten sind, zu verkaufen.
Die in Aussicht gestellten Aufträge zur E-Mail-Bearbeitung sind ausgeblieben. Frau G. wandte sich daraufhin an die AK. Die zuständige Rechtsexpertin erreichte die Rückzahlung der 25 Euro.
"Dieser Fall ist zwar glimpflich ausgegangen", so Dr. Peter Hosner, Leiter der Abteilung Rechtsschutz Linz in der AK Oberösterreich, "wir warnen aber eindrücklich davor, sich auf derart dubiose Jobangebote einzulassen"
Die Anbieter sind meist nur darauf aus, wertlose Informationen für viel Geld an die Leute zu bringen oder - wie im beschriebenen Fall - Interessierte dazu zu bringen, die Produkte selbst weiter zu verkaufen. Eine gefährliche Sache: Wer sich nämlich dazu verleiten lässt, selbst derartige Produkte an gutgläubige Dritte zu vertreiben, setzt sich der Gefahr der strafrechtlichen Verfolgung aus. Denn dabei handelt es sich klar um Betrug.
"Vorsicht ist dann geboten, wenn Anzeigen besonders verlockend klingen, die Tätigkeiten unpräzise oder gar nicht beschrieben werden oder wenn im Voraus Geld verlangt wird", so Hosner. Der Rat der Arbeiterkammer in all diesen Fällen: "Hände weg!"



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