Le Parkour

Parkour ist die schnelle und effiziente Fortbewegung ohne Hilfsmittel.
Die Sportler, die Parkour ausüben, nennt man Traceure, was auf Deutsch soviel heißt wie „der, der eine Linie zieht“, was man als „alles überwindend“ verstehen kann. Es beschreibt das Ideal des Traceurs der sein Ziel auf möglichst direktem Weg erreichen will und dabei eine Linie durch die Gegend zieht.

Der Traceur versucht also so schnell und direkt wie möglich von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Wie er dies anstellt, ist ihm selbst überlassen. Die einzigen Bedingungen sind, dass die Umgebung, in der er sich bewegt, nicht verändert wird und er sich möglichst effektiv fortbewegt.
Körperliche Fähigkeiten
Parkour verlangt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke. Es geht darum seinen Körper zu trainieren, zu fordern aber nicht zu überfordern. Wenn ein Traceur sich nicht sicher ist ob er etwas schafft, dann wird er es nicht tun oder sich langsam herantasten. Das ist ein wichtiger Punkt. Es werden keine waghalsigen Aktionen unternommen. Alles was passiert, passiert unter völliger Kontrolle der Situation und herantasten der eigenen Grenzen. Dabei ist es sehr wichtig seinen eigenen Körper zu kennen.


Geschichte
Begründet wurde Parkour in den frühen 1980er Jahren von dem Franzosen David Belle. Von seinem Vater Raymond Belle, einem ehemaligen Vietnamsoldaten, erlernte er in den Wäldern Nordfrankreichs die Méthode naturelle, eine von Georges Hébert entwickelte Methode zur physischen und mentalen Ausbildung im Einklang mit der Natur.
Nach dem Umzug nach Lisses, einem Pariser Vorort, versuchte er das Gelernte auf urbane Voraussetzungen, Landschaften aus Stahl und Beton, zu übertragen. Aus den spielerischen Verfolgungsjagden über Hindernisse, die er mit anderen Kindern veranstaltete, entwickelte sich mehr und mehr ein Sport - die Schwierigkeitsgrade erhöhten sich, und im Laufe der Zeit wurden Mauern, Zäune, Baugerüste, später ganze Hochhäuser und Gebäudefassaden vom unüberwindbaren Hindernis zum kreativen Spielplatz reininterpretiert.

Ein Läufer muss Eigenverantwortung für seine Gesundheit und Sicherheit übernehmen!
Parkour ist ein potenziell gefährlicher Sport, der von Professionellen Läufern oft auf einem sehr hohen Niveau gezeigt wird. Diese Läufer trainieren regelmäßig über viele Jahre. Parkour ohne praktische Erfahrung zu praktizieren kann Folgen haben:

•    Beschädigung von öffentlichen und privaten Besitz
•    Irreparable physische Schäden am eigenen Körper
•    unter extremen Umständen den Tod

Um das Risiko zu minimieren ist es notwendig:
•    Respekt vor privatem und öffentlichen Besitz zu haben
•    Respekt vor dem eigenen Körper und seiner Gesundheit zu haben
•    Die Situation richtig einzuschätzen


Auf www.le-parkour.at findest Du die wichtigsten Grundbewegungen des Parkour inkl. Viedoes zusammengefasst.
Ausrüstung
Für Parkour benötigt man nichts außer gute Schuhe.
Da man sich aber meistens auf harten Untergründen bewegt ist es wegen der Stoßabsorbation besser oder sogar notwendig gute Schuhe zu tragen. Sie sollten gut sitzen, Rutschfest auf Stein und Beton sein und eine Sohle haben, die gute Stossdämpfungseigenschaften aufweist. Für gute Beratung kann man sich Ratschlag in guten Sportgeschäften holen.


Aufwärmen
Das Thema sollte eigentlich jedem aus anderen Sportbereichen bekannt sein. Vor dem Trainieren immer aufwärmen, nach dem Training immer dehnen. Das schützt vor Verletzungen und Muskelkater.

Trainieren

Es gibt verschiedene Grundelemente, mit denen man Hindernisse über winden kann. Diese gilt es zu trainieren. Es ist immer besser sich zuerst ein kleineres Hindernis zu nehmen als man es überwinden könnte. Dann kann man sich an sein persönliches Höchstmass herantasten. Dabei gilt immer Vorsicht, Konzentration und Respekt vor dem Hindernis zu haben. Auch dann wenn man das Hindernis zum zehnten Mal überwindet.



 
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