Red Bull Air Race 2008
Im Salzburger Hangar-7 wurden am Mittwoch (6.2.) die Austragungsorte der Red Bull Air Race World Series 2008 bekannt gegeben und die zwölf Piloten der kommenden Motorsportsaison präsentiert.
Traditionell startet die Weltmeisterschaft am 10. und 11. April 2008 in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Österreichs Air Racer Hannes Arch schraubt seine Saisonziele im zweiten Jahr klar nach oben.
Traditionell startet die Weltmeisterschaft am 10. und 11. April 2008 in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate). Österreichs Air Racer Hannes Arch schraubt seine Saisonziele im zweiten Jahr klar nach oben.

Bewerbungen aus der ganzen Welt wurden unter die Lupe genommen, bevor der endgültige Kalender feststand. Mit Detroit ist neben San Diego
ein zweiter Austragungsort in Amerika mit am Rennplan.
Insgesamt werden 2008 zehn Städte Schauplatz des spektakulären Highspeed-Rennens sein. Den Auftakt wird traditionell Abu Dhabi (10./11. April) machen. Es folgen: San Diego (03./04. Mai), Detroit (31. Mai/01. Juni), Stockholm (05./06. Juli), Rotterdam (19./20. Juli), London (02./03. August), Budapest (19./20. August), Porto (06./07. September), Spanien (27./28. September), Perth (01./02. November).
Insgesamt werden 2008 zehn Städte Schauplatz des spektakulären Highspeed-Rennens sein. Den Auftakt wird traditionell Abu Dhabi (10./11. April) machen. Es folgen: San Diego (03./04. Mai), Detroit (31. Mai/01. Juni), Stockholm (05./06. Juli), Rotterdam (19./20. Juli), London (02./03. August), Budapest (19./20. August), Porto (06./07. September), Spanien (27./28. September), Perth (01./02. November).

Jedes Rennen der World Series setzt sich aus zwei Wettkampftagen zusammen: zuerst die Qualifikation, dann das Rennen. Dank des neuen Formates werden alle zwölf Piloten erstmals auch am Renntag zu sehen sein.
Neuerungen gibt es auch unter den Piloten: Der Südafrikaner Glen Dell wird ab 2008 das Teilnehmerfeld ergänzen, während sich der Däne Frank Versteegh und der Deutsche Klaus Schrodt von der Series zurückziehen. Somit liefern sich 2008 zwölf Piloten in den selektiven Kursen nur wenige Meter über dem Boden packende Duelle – immer auf der Jagd nach Geschwindigkeit und Punkten.
Der Gesamtsieger und Red Bull Air Race World Champion wird erneut im November beim Saisonfinale in Perth, Australien, gekürt.
2007 haben vier Millionen Menschen weltweit die zehn Rennen live mitverfolgt, über 400 Millionen waren per Fernsehen dabei.
Die Piloten der Red Bull Air Race World Series erreichen Geschwindigkeiten von über 400 km/h und sind Fliehkräften von bis zu 10 G ausgesetzt, während sie mit ihrem Flugzeug nur wenige Meter über dem Boden durch den mit aufblasbaren Pylonen gespickten Kurs rasen.
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HANNES ARCH / ÖSTERREICH
Geburtsort: Leoben, Steiermark, Österreich
Geburtstag: 22. September 1967
Wohnsitz: Salzburg and Hawaii
Interessen: Berge, Klettern, B.A.S.E.-Jumpen, Musik
Flugzeug: Edge 540
Startnummer: 28
www.hannesarch.com
HANNES ARCH / ÖSTERREICH
Geburtsort: Leoben, Steiermark, Österreich
Geburtstag: 22. September 1967
Wohnsitz: Salzburg and Hawaii
Interessen: Berge, Klettern, B.A.S.E.-Jumpen, Musik
Flugzeug: Edge 540
Startnummer: 28
www.hannesarch.com
Österreicher im Aufwind
In seiner “Rookie”-Saison legte Hannes Arch einen viel versprechenden Start hin. Bereits in seinem zweiten Rennen in Rio de Janeiro schnappte er sich den sensationellen vierten Platz, im Gesamtklassement landete er am Ende auf Rang zehn. Aber der lockere Österreicher, der fast immer mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht anzutreffen ist, konnte seine respektablen Leistungen in der Qualifikation in Folge am Renntag nur selten wiederholen. So kamen zu den in Brasilien unerwartet geholten drei Punkten keine weiteren Zähler mehr hinzu. Doch Arch lässt sich nicht unterkriegen und ist davon überzeugt 2008 konstanter und somit in den Punkterängen weiter nach vorn fliegen zu können.
“Mein Ziel ist, mich Schritt für Schritt nach oben zu entwickeln”, erklärt Arch. „Wenn alles perfekt läuft sollte heuer auch ein Platz am Podium möglich sein. Ich weiß, das ist in Anbetracht des starken Teilnehmerfeldes ein hochgestecktes Ziel, aber ich bin mir sicher, dass ich es erreichen kann. Ich muss einfach gleich weiter machen wie bisher, mit Herz und Seele dabei sein und von Rennen zu Rennen dazu lernen. Dann wird der Erfolg von selbst kommen.“
In der Qualifikation konnte sich Arch 2007 mehrmalig unter den besten Acht, einmal sogar auf den dritten Platz kämpfen, was die Herzen seines österreichischen Teams natürlich höher schlagen ließ. “Wenn ich alle Ergebnisse des letzten Jahres betrachte, also auch das Training und die Qualifikation, dann sollte 2008 im Gesamtklassement ein Platz im Mittelfeld durchaus möglich sein”, gibt sich Arch selbstbewusst. „Es war eine aufregende erste Saison, bei der vor allem der Lernprozess im Vordergrund stand.“
Arch, der in seiner Freizeit zwischen Österreich und Hawaii pendelt, hält sich zwischen der Saison mit viel Sport fit – am Liebsten mit Laufen und Surfen. Außerdem ist er Geschäftsführer eines eigenen Unternehmens, das sich auf Marketing im Flugsport konzentriert. Er organisiert immer wieder Events wie etwa Red Bull X-Alps, ein Paragleit-Rennen quer durch Europa.
Im Alter von 16 Jahren hat Arch mit dem Drachenfliegen begonnen, danach ist er auf das Paragleiten umgestiegen. Er hat tausende Flüge mit dem Gleitschirm an allen möglichen Orten der Welt absolviert und lange Zeit als Testpilot gearbeitet. Sein nächster Schritt war B.A.S.E.-Jumpen: Nach mehreren hundert Sprüngen bestieg er den Eiger vom Westen, um sich danach auf der Nordseite mit dem Fallschirm hinunter zu stürzen. Mit seiner Edge 540 ist er in Salzburg vor den Augen von 10.000 begeisterten Zusehern die Mozartbrücke unterflogen, nur wenige Meter über dem Fluss Salzach. Arch ist außerdem ein professioneller Hubschrauber-Pilot – eine Beschäftigung, die er mit Begeisterung ausführt.
2005 war Arch Renndirektor des Red Bull Air Race, bevor er schließlich selbst ins Cockpit wechselte.
“Es war wie der berüchtigte Sprung ins kalte Wasser. Ich musste mich aber schnell erholen und mich an das hohen Niveau der anderen Piloten annähern”, resümierte der Österreicher seine Rookie-Saison. “Ich konnte mich im Laufe der Rennen deutlich verbessern. Ich wurde schneller und meine Technik feiner. Im Training und in der Qualifikation waren einige Topleistungen dabei. Die will ich 2008 auch im Rennen umsetzen, ich freue mich schon riesig auf die neue Saison.”
Ergebnisse in der Red Bull Air Race World Series
2007 - 10. Platz
Sonstige Erfolge
2006 - Europameister in Freestyle Aerobatics
I wills wieder in da Schweiz! Das wär noch besser!20.03.2008 19:42
Rotterdam aber auch ned *ggggg*12.02.2008 10:14
Budapest wäre gar ned sooo weit weg !11.02.2008 18:11

